Schweighöfer Firma

Firma Schweighöfer

Leiter der Schweighöfer Firma Pantaleon, vor einigen Monaten. Pantaflix: Das neue Filmportal von Dan Maag und Matthias Schweighöfer Matthias Schweighöfer schaffte 2003 seinen Erfolg als Liebesräuber in Deutschland. Weitere Erfolgsfilme, Auszeichnungen und die Etablierung einer eigenen Produktionsgesellschaft folgen - zusammen mit Begleiter und Filmproduzenten Dan Maag, der das Unternehmen heute allein leitet. Mit Pantaflix präsentierte das Paar Maag-Schweighöfer auf der Berliner Festwoche ein neuartiges Projekt: eine Video-on-Demand-Plattform für den internationalen Film.

Im Frühjahr wird das Internetportal in Betrieb gehen und Expatriates im europäischen Raum die Gelegenheit bieten, Spielfilme in ihrer Landessprache zu übertragen. "â??Wir haben viele E-Mails von Ã?berseeischen DÃ??rfern gehabt, die einen unserer Werke bestaunen wolltenâ??, sagt Dan Maag. "Die konnten die Verfilmungen nicht irgendwo auffinden, fanden uns als Produktionsunternehmen und schrieben uns.

"Zum Beispiel wohnen 2,8 Mio. Menschen in den USA und drei Mio. Menschen in Deutschland", sagt Maag. So begann zum Beispiel Firmengründer Rainer Knebel vor einiger Zeit mit 1o1 Medien eine vergleichbare Initiative und ging Ende 2013 durch den Plug&Play Accelerator. Knebel hat Pantaflix als CTO eingestellt und stellt sein Wissen in das Unternehmen ein. Knebel ist in der Branche bekannt - Knebel war Teil von zwei Mannschaften, die Oscars in der Technikklasse gewonnen haben.

"Er hat uns den technischen Fortschritt gebracht", sagt Maag. Wenn Pantaflix im Frühjahr startet, will sie rund 4'000 Titel offerieren, und Maag strebt 100'000 internationale Titel an. Als 100-prozentige Tochtergesellschaft von Pantaleon stützt sich die Website unter anderem auf ein Affiliate-Modell: Blogs können in ihren Artikeln Verknüpfungen zu den Spielfilmen einfügen. Dafür kann das Untenehmen die Texten der Filmmitglieder auswerten.

Die Prominenten setzen auf Startups: Pantaflix muss sich mit Streaming-Giganten wie Netflix, Amazon Prime und Apple bewerben, um den Anwendern einen zusätzlichen Nutzen zu bieten. Vor allem Netflix könnte Pantaflix' Model auf lange Sicht attackieren. CEO Reed Hastings will die regionalen Lizenzvereinbarungen übernehmen und weltweit Reihen und Spielfilme ausliefern. Mit Portalen wie Pantaflix können aber auch weltweit vereinheitlichte Aufträge möglich gemacht werden.

Erstens wollen Dan Maag und Testimonial Schweighöfer ihren Service als Komplement zur Netflix & Co. ausrichten. Die Benutzer zahlen pro Filmmaterial, es wird keine Abonnementgebühr erhoben. "Die Piraterie hat den Zweck, eine hohe Erreichbarkeit zu verlangen ", meint Maag. "Maag und Schweighöfer wollen mit ihrem Model ganz andere Problemstellungen lösen: die der Filmemacher.

Maag schlÃ?gt 3,99 EUR vor, aber er hebt hervor, dass die Entscheidungsfindung bei den Erzeugern liegt. Die Maag will ein offenes Buchhaltungssystem schaffen: Die Pantaflix erhält 25 Prozentpunkte des Gewinns, der Hersteller 75 Prozentpunkte. In der Regel ist es für Hersteller schwierig und kostspielig, ihre Werke über die Landesgrenzen hinaus mitzunehmen. Nach der erfolgreichen Promotion des Films im Inland muss man nun den Versuch unternehmen, den Clip ins benachbarte Ausland mitzunehmen.

Du brauchst einen Handelsvertreter, fliegst um die ganze Weltkugel und spielst den ganzen Kinofilm vorheim. Die Pantaflix sollte den Herstellern die Chance bieten, diesen kostspieligen Vorgang zu vermeiden und den Beitrag zu den kleinen Nutzergruppen zu transportieren. Außerdem verdienen Vermittler oft wenig für die Filmemacher - wenn sie es doch erreichen, ihren eigenen Kinofilm zu vermarkten.

Der Folienmarkt ist nach Ansicht von Maag einer der letzen nicht internationalisierten MÃ??rkte. "Pantaflix könnte die Welt des Filmverleihs revolutionieren. Treffen Sie Stefan Langefeld, COO von Pantaflix, auf der HEUREKA Gründungskonferenz am 17. Mai in Berlin.

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