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Netflix bringt die Unterhaltungsindustrie in Schwung Von der DVD-Vermietung bis zum Branchenschreck: Wie Netflix den US-Medienmarkt anheizt - und die arrivierten Firmen sich sparen wollen. Der Überblick. Der Zusammenschluss von AT&T mit Time Warner und die geplante Übernahmen der Unterhaltungssparte des Medienunternehmens 21st Century Fox durch Walt Disney sind Abwehrkämpfe gegen ein vor rund 20 Jahren als Videovermieter per Briefpost gegründetes und seither die ganze mediale Landschaft auf den Kopf gestelltes Unternehmen: Netflix.

Mit 125 Mio. Anwendern erzielte Netflix im ersten Vierteljahr 2018 einen Jahresumsatz von 3,7 Mrd. US-Dollar. Der Kundenkreis ist auf rund 120 Mio. bezahlende Kundinnen und Kunden auf der ganzen Welt angewachsen. Netflix bietet neben exklusivem Content auch viele Kinofilme und Reihen aus anderen Filmstudios an. Seit 2016 hat Netflix auch exklusive US-Rechte an Disney-Produktionen, darunter auch an Titeln von Lukasfilm sowie Marvel- und Pixar-Produktionen.

Der Inhalt der Mickey Mouse Group ist eines der beliebtesten Angebote von Netflix. Doch nicht mehr lange: Im September 2017 verkündete Disney, die Zusammenarbeit mit dem Konkurrenten im nächsten Jahr zu kündigen. Denn Disney will im Frühjahr 2019 einen eigenen Streaming-Dienst einrichten. Sie veranschaulichen den ungebremsten Anstieg von Netflix und machten Disney in letzter Zeit auch unruhig.

In den USA steht neben Disney die komplette Medienindustrie vor der Restrukturierung. Eine Übersicht: Aufgrund der steigenden Wettbewerbsintensität von Netflix und Amazon will sich auch der Telekommunikationskonzern AT&T mit Content für die neuen Anforderungen ausstatten. So wurde im September 2016 bekannt gegeben, dass der Medienkonzern das Unternehmen Time Warner erwerben wird. Der zu erwartende Release hat Comcast auch dazu veranlasst, seine Möglichkeiten mit Fox zu überdenken und Disney im Geschäft zu übertreffen.

Eine weitere Stärke von Fox ist die 39%ige Beteiligung an der Sky Group. Anders als Disney, das für den Erwerb mit Anteilen zahlen will, erstellt das Unternehmen ein Angebot in bar. Fuchs konnte Sky an Disney weitergeben, was seine Aktie für das Unternehmen noch attraktiver machte.

Allerdings, sollte Comcast den Auftrag erhalten, wäre das gesamte Paket weniger interessant für Disney. Mit 20 Mio. Abonnenten in den USA hinkt es Netflix hinterher, das in den USA rund 55 Mio. Kundinnen und Kunden hat. Hulu ist ein Joint Venture, an dem Disney über seine Tochtergesellschaft ABC 30 Prozent hält.

Auch Fox steuert 30-prozentig - wie Comcast über NBC. Ende 2017 liegt Hulu mit 17 Mio. bezahlten Gästen weit hinter Netflix zurück, wird aber hauptsächlich in den USA eingesetzt. Und wer endlich die Fox-Aktien gewinnt, erhält damit auch eine Mehrheitsbeteiligung am Streaming-Anbieter - ein gutes Fundament für Disney, um sein eigenes Portfolio zu erweitern und im kommenden Jahr eine große Bühne zu schaffen.

Neben Netflix ist eine weitere starke Gruppe am Weltmarkt vertreten: Laut Firmenchef Jeff Bezos hat Amazon Primes mittlerweile mehr als 100 Mio. bezahlende Benutzer auf der ganzen Welt. Laut der Reuters Newsagentur werden allein in den USA 26 Mio. dieser Streams von Amazon angeboten. Vor allem, weil Disney auch unter den elf Euro liegen will, die Netflix für sein Abonnement einnimmt.

In den USA steht die Medienbranche vor mehreren großen Uebernahmen. Mit dem Streaming-Dienst Netflix wollen sich die arrivierten Unternehmen auf den Wettkampf vorbereiten. In nur zwanzig Jahren hat er sich vom DVD-Verleih mit eigenen Produktionen zu einem ernstzunehmenden Wettbewerber von Disney entwickelt - und seinen Wert gar kurzfristig übertroffen. Vor allem die Feststellung, dass "normale" Einschaltquoten wenig über die tatsächliche Zuschauerzahl sagen.

Sehen viele Reihen (Filme etc.) nicht mehr über lineares TV, sondern müssen auf Streaming-Angebote oder weil sie keinen Zugang zu den Angeboten der Kanäle haben, dann ist das ein Indiz dafür, dass sich die Medienlandschaft allmählich aber stetig verändert. Disney kann das ohne Zweifel. Der Disney-Konzern veräußert Rechte an Netflix.

Der Aufbau eines Streaming-Service ist nicht schwierig und Disney weiß auch etwas über die Vermarktung. Der von Netflix bisher produzierte Inhalt reißt große Lücken in den Büchern. Netflix ist in meinem Umfeld Standard für junge Leute, das normale Fernsehen ist nicht sehr verbreit. Da gibt es zwar die Maxdomes, aber Netflix ist ihnen weit voraus.

Weshalb sollten Sie sich für Netflix entscheiden? Netflix ist in meinem Umfeld Standard für junge Leute, das normale Fernsehen ist nicht sehr verbreit. Da gibt es zwar die Maxdomes, aber Netflix ist ihnen weit voraus. Weshalb sich für Netflix entscheiden? und sehr zufrieden damit. Ich kann mir Netflix-Titel, wenigstens einige, downloaden und ansehen, wenn ich kein Netzwerk habe, was im Flugzeug von Vorteil sein kann.

Ich würde es jedoch bedauern, wenn Disney-Produktionen aus dem Netflix-Angebot ausfallen. Vor allem die Marvel-Produktionen sind "wunderbar". Die Attraktivität von Netflix ist es, viele Bücher anzubieten, die man gerne gesehen hätte, seit es Netflix Deutschland gibt, ist die Zahl der Besucher von Netflix und seiner Partnerfirma gesunken. Hat Netflix die " Arthaus-Filme " einmal ins Spiel gebracht, können alle anderen Provider mitpacken.

Sonst ist Streaming à la Netflix die Zukunftsmusik, auch wenn Deutschland wegen seines Schnarchens am traditionellen Fernseher fest hält. Abermillionen von Empfängern und USB-Sticks sind auf einmal nicht mehr verwendbar.

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